Pflanzenvermehrung im Garten

Pflanzenvermehrung ist die Fähigkeit von Pflanzen mehr Nachkommen zu erbringen, als für die reine Erhaltung der Art notwendig wäre.

Die Entwicklung vom Samenkorn bis zur fertigen Pflanze beobachten zu können ist doch das Interessanteste im Garten überhaupt. Man kann stolz sagen dieser Pflanze habe ich das Leben gegeben und begleite sie in ihrer Entwicklung.

Generative und Vegetative Vermehrung

Bei der Pflanzenvermehrung unterscheiden wir zwischen generativ (geschlechtliche) oder vegetativer (ungeschlechtliche) Vermehrung. Die geschlechtliche Vermehrung wird durch Samen möglich und die ungeschlechtliche Vermehrung durch Pflanzenteile. Ein Samen entsteht nach der Befruchtung einer Blüte. Das kann durch Insekten oder dem Wind geschehen. Nur durch die geschlechtliche Vermehrung kann es zu einer Neukombination von Genen kommen. Bei der ungeschlechtlichen Vermehrung sind die Nachkommen gleich. Es kommt zu keiner Neukombination von Genen. Wir erhalten einen Klon von Pflanzen.

Vermehrung von Pflanzen

vegetative (ungeschlechtlich)                        generative (geschlechtlich) Vermehrung                                                      Vermehrung

über Pflanzenteile                                             über Samen

 

Generative Vermehrung

Hybridsorten

Ein immer großer werdender Bereich der Pflanzenvermehrung nehmen die F1-Hybriden ein. Samen aus der F1 Generation können nicht zur Vermehrung genutzt werden. Die Ernte von Hybridsaatgut ist ein „Einweg Saatgut“. Sie entstehen durch Inzucht – durch Kreuzung zweier unterschiedlicher Pflanzen, um positive Eigenschaften der Eltern zu vereinen.

Beispiele von positiven Eigenschaften der F1-Hybriden wären: Wuchsform, Farbe, Geschmack, Resistenzen. Die dabei entstehende Filialgeneration – F1 ist nicht mehr sortenecht und so für die Saatgutvermehrung ungeeignet. 90% des Saatgutes das im Handel verkauft wird, ist F1 Saatgut. Ziel ist es, für ein Jahr hohe Erträge zu erzielen. Bei Aussaat der Samen von Hybridsorten entsteht eine neue F2 Generation, die die genetischen Eigenschaften der ehemaligen Kreuzungspartner in den verschiedensten Variationen entstehen lässt. Dieses neue Saatgut ist ungeeignet für einen neuen Anbau von Kulturen. Neues Saatgut von Hybridsorten kann nur durch erneute Kreuzungen erzeugt werden.

Was sind F1-Hybriden ?

Auswahl von geeigneten „Mutter- und Vaterpflanzen“, die bestimmte Eigenschaften und damit bestimmtes Erbmaterial besitzen.

Durch deren Kreuzung entstehen Samen mit einem definierten Genmix.

Daraus wachsen F1-Hybriden. F1 steht für die erste (1) Tochtergeneration. Das F kommt aus dem lateinischen und heißt Filia. Die Bezeichnung F1 wird an den Sortennamen angehängt.

Die Samen/Nachkommen der F1 Generation können sich aufspalten und damit andere Eigenschaften aufweisen.

Samenfeste Sorten

Samenfest, samenecht und sortenrein werden Samen von Pflanzensorten bezeichnet, die über viele Jahre durch Kreuzungen und Selektionen entstanden sind.

Samenfeste Sorten sind die Grundlage der Kulturpflanzenvielfalt. Eine sichere Vermehrung über Samen gelingt nur mit samenfesten Sorten. Sie geben ihre Eigenschaften an ihre Nachkommen weiter. Die Nachkommen ähneln den Eltern.

Viele samenfeste Sorten sind alte gärtnerische Zuchtsorten, sie tragen den Namen des Anbaugebiets (Spitzkohlsorte: Stuttgarter Filderkraut, Blumenkohlsorte Erfurter Zwerg, Romanasalat: Wiener Maidivi, …). Es sind Lokal- oder Landsorten, die über lange Zeiträume in Gärten oder auf Bauernhöfen angebaut wurden und an die jeweiligen Standorte und ihre dortigen Bedingungen sehr gut angepasst sind. Lokal- oder auch Landsorten sind im Gegensatz zu den Hybridsorten meist weniger ertragreich dafür aber robuster.

Was steckt in der Samentüte ?

Eine Übersicht was alles auf einer Samentüte alles angegeben ist

Vorderseite

-Marke/Hersteller

-Gemüseart/Gemüsesorte

-Beschreibung der Gemüsesorte

-Artikelnummer

-Siegel/ Hinweis

Rückseite

-EG-Prüfnummer

-Füllmenge

-Sorten und botanischer Namen

-Kulturhinweise z.B. als Piktogramm

-Ausführliche Beschreibung

Keimung von Saatgut

Eine Übersicht zeigt die verschiedenen Bedingungen von Saatgut zum Keimen:

-Kalt- oder Frostkeimer

Samen benötigen eine längere Kälteperiode von unter 5C° um bei warmen Temperaturen aus der Erde zu sprießen. Der Grund ist das diese Samen austriebshemmende Hormone enthalten. Samen müssen über mehrere Tage im Kühlschrank bleiben, um die Keimhemmung aufzuheben.

Beispiele hierzu wären Christrosen, Bärlauch, Lavendel, Pfingstrose, Tulpe, Veilchen.

Warmkeimer

Sind viele mediterrane Gemüsearten wie z.B. Tomaten, Paprika die zum Keimen um die 20C° benötigen.

Samenernte

Der Zeitpunkt der Samenernte ist witterungsabhängig und sortenabhängig. Fruchtgemüse z.B. Tomaten werden nur in vollreifem Zustand geerntet. Korbblütler z.B. Salat: erntet man kurz bevor der Samen von selbst ausfällt (bei Regen überdachen). Hülsenfrüchte z.B. Erbse und Bohne werden nur in vollkommen trockenem Zustand geerntet. Die Samen rasseln in der Schale.

Kreuzblütler z.B. Kohl, Radieschen und wilde Rauke werden geerntet, wenn die Schoten trocken sind. Voll ausgereifte Samen haben die höchste Keimkraft!

 Saatgutaufbereitung

Die Aufbereitung von Saatgut lässt sich durch trocknen, dreschen, reinigen, aussieben oder nassreinigen gewährleisten. Bei Tomatensamen wird die Nassreinigung gewällt. Tomatensamen werden in ein Glas mit Wasser gegeben, damit sich das Fruchtfleisch vom Samen löst, Fingertest! Anschließend wird das Saatgut getrocknet und ausgebreitet auf einem Kaffeefilter. Je trockener das Saatgut, desto besser lässt es sich lagern.

Keimprobe

Durch eine Keimprobe können wir die Qualität des Saatgutes testen. Die Samenkörner werden auf einen flachen Teller mit feuchten Küchenpapier gelegt und unter einer gespanten Luft gehalten. Die Temperatur sollte bei ca. 22C° liegen. Nach 2 bis 3 Wochen sollten dann die Samen keimen. Wenn weniger als die Hälfte der Saat aufgeht ist das Saatgut wertlos.

Die Keimfähigkeit der verschiedenen Gemüsearten ist sehr unterschiedlich.

Beispiele:                  1-2 Jahre       Dill, Schnittlauch, Petersilie

2-3 Jahre       Tomate, Zwiebel, Feldsalat

4-5 Jahre       Kohl, Radieschen, Rettich, Spinat

5-6 Jahre       Kürbis, Zucchini

Saatgutsicherung

Auf Spitzbergen lagert unser wichtiger Schatz des Saatgutes der Erde.

Hier befinden sich ca. eine Million Nutzpflanzen aus 240 Ländern im Weltsaatgut-Tresor. Der Bau des Gebäudes begann im Mai 2007 und wurde im März 2008 eröffnet. Im Inneren des Gebäudes herrschen Temperaturen von -18C°. Die Jahresdurchschnittstemperatur der Umgebung liegt hier bei -7C° Inneren gibt es 3 Kammern Platz für 4,5 Mio. Samenproben und jede Probe besteht aus 500 Samen.

Weltweit gibt es 1750 Saatgutbanken mit insgesamt sieben Millionen Saatgutproben.

Vegetative Vermehrung

Wichtige Vorteile der vegetativen Vermehrung wären die schnelle und größere Menge an sortenreinen Jungpflanzen, die wir erzielen können. Wichtige Verfahren der vegetativen Vermehrung sind Okulieren, Kopulieren, Pfropfen, Ableger, Abrisse, Absenker, Stecklinge, Steckholz, Wurzelschnittlinge, Blattstückstecklinge, Brutknollen und Zwiebeln.

Veredlung

-Veredlung von Obst und Zierpflanzen

Veredlung ist die höchste Kunst des Gärtners. Mit diesem Ansporn könnte das Interesse am Veredeln vieler Gartenfreunde geweckt werden. Im Garten können wir Obstbäume umveredeln, wenn uns die bestehende Obstsorte nicht mehr gefällt, oder wir veredeln eine alte Obstsorte von unserm Garten, die es nicht mehr gibt, auf eine neue Obstunterlage. Jetzt fragen sich sicherlich einige Gartenfreunde: Was ist eine Unterlage? Eine Unterlage ist eine bestehende Pflanze mit Wurzel auf welchem das Edelreis veredelt werden kann. Durch eine Veredlung wird eine Lebensgemeinschaft zwischen Unterlage und Edelreis hergestellt. Die Unterlage bestimmt das Wuchsverhalten der neuen Pflanze, ob sie sehr groß wird oder ob sie nicht so stark wächst. Weiterhin beeinflusst die Unterlage die Blütenbildung, die Frosthärte, die Lebensdauer, den möglichen Ertragsverlauf und die Widerstandsfähigkeit gegenüber äußeren Einflussfaktoren. Auch sollte die Unterlage einen geeigneten Boden für dessen spätere optimale Entwicklung vorfinden. Für leichte und mittlere Böden sollte eine mittelstark wachsende Unterlage für schwerere Böden eine schwach wachsende Unterlage gewählt werden.  Die Unterlagen werden generativ über Samen oder vegetativ über Ableger, Abrisse, Stecklinge, Steckholz oder Absenker gewonnen. Man unterscheidet hierbei zwischen Sämlings- und Typenunterlagen. Typenunterlagen bei Obstgehölzen werden immer mit Abkürzungen wie zum Beispiel M4 oder M9 angeboten. Bei den Veredlungsverfahren gibt es z.B. die Augenveredlung bei Rosen und die Reiserveredlung bei Obstgehölzen. Die Augenveredlung wird auch Okulation genannt. Diese Veredlung wird im Sommer durchgeführt, wenn das Holz weich ist. Es wird ein Auge (Knospe) der neuen Sorte entnommen und nach dem T-Schnitt in die Unterlage eingeführt und verbunden. Wenn alles geklappt hat, hat man nächstes Jahr eine neue Rose. Die zweite Veredlungsart ist die Reiserveredlung. Diese Veredlung wird vorrangig im Winter/Frühjahr angewendet. Für diese Veredlung benötigen wir einen Zweig mit 3 bis 5 Augen (Knospen). Bei der Reiserveredlung gibt es die Kopulation, die Geißfußveredlung und das Pfropfen. Für alle Veredlungsverfahren braucht man absolute Sauberkeit, scharfes und passendes Werkzeug

(Veredlungsmesser/Okulationsmesser) sowie Verschluss- und Verbindungsmaterial (Veredlungsbänder oder Schnellverschlüsse aus Kautschuk). Wenn alle Materialien vorhanden sind, kann es mit etwas Geschick und Ruhe an die Veredlung gehen.

-Veredlung von Gemüse

Eine Veredlung hat den großen Vorteil bei Gemüsepflanzen, dass sie wüchsiger, höheren Ertrag liefern und unempfindlich gegenüber Bodenschädlingen werden. Bei der Veredlung von Gemüse benötigt man scharfes Werkzeug und Veredlungsmaterial (Silikonclipse oder Veredlungsklammern). Ein Beispiel für die Veredlung von Gemüsekulturen stellt die Gurke da. Hier werden zwei Kulturen Gurke und Kürbis möglichst gleich groß veredelt. Der Veredlungskürbis (Cucurbita Ficifolia RZ) stellt die Unterlage für die Gurke da. Sobald die ersten Laubblätter der Kürbisse und Gurken ca. 4cm groß sind, wird veredelt. Man schneidet mit einer Rasierklinge dazu die Kürbisstengel ca. 2 bis 3cm unterhalb der Blätter vorsichtig ein. Danach wird der Gurkentrieb auf der Unterlage gesetzt und verbunden. Jetzt kann sich die veredelte Gurke weiter entwickeln. Eine weite Veredlung von Gemüse stellen die Tomaten da. Bei der Tomatenunterlage gibt es ca. 30 Sorten wovon nur 4-5 Sorten Verwendung finden. Ein Beispiel für Unterlagen an Tomaten wären die Sorten: Estamino und Vigomax F1.

Teilung/Wurzelteilung                                        

Eine weitere Möglichkeit der Vermehrung ist die Teilung von Pflanzen, zum Beispiel bei vielen Stauden und bei Gemüsepflanzen (Rhabarber). Durch die Teilung wird bei vielen Pflanzen auch die Blühwilligkeit gesteigert. Die Teilung von Pflanzen sollte möglichst im Herbst oder im Frühjahr gelegt werden. Als Werkzeug ist vielfach der Sparten oder die Axt zu empfehlen. Zur Neuanpflanzung sollten die Wurzeln und der Sprossbereich eingekürzt werden, um ein besseres Anwachsen zu ermöglichen.

Ableger, Absenker, Abrisse, Ausläufer

Diese vier vegetativen Vermehrungsarten haben gemeinsam, dass sich bei ihnen ein- oder mehrjähriger Triebe in der Erde bewurzeln lassen. Die neu entstandene Pflanze wird von der Mutterpflanze getrennt und wächst dann selbständig weiter.

 -Ableger

Auch Ableger sind umgebildete Seitensprosse, die von Pflanzen selbständig gebildet werden. Wir können diese Pflanzen von den Mutterpflanzen abschneiden und dann an einer neuen Stelle pflanzen. Beispiele hierfür wären bei Stauden z.B. Gundermann und bei Gemüse z.B. Erdbeere.

 -Absenker

Absenker sind umgebildete Seitensprosse der Pflanze. Möchte man eine neue Pflanze durch Absenker erzielen, wird ein langer ein- oder/und zweijähriger Trieb von der Mutterpflanze heruntergedrückt und befestigt, dann in einem engen Bogen in den Boden gesenkt, so dass ein Teil des Triebes mit Erde bedeckt ist. Das Ende des Triebes schaut aus der Erde heraus. Nach erfolgreicher Wurzelbildung im kommenden Jahr wird der Trieb von der Mutterpflanze getrennt und separat eingepflanzt. Beispiele für diese Vermehrungsmethode wären Weiden, Haselnuss und Heckenkirsche.

-Abrisse

Der Abriss ist eine weitere Form der vegetativen Vermehrung im Garten, bei der durch das Abreißen von bewurzelten Pflanzenteilen von den Mutterpflanzen neue Jungpflanzen entstehen können. Bei dieser rabiat klingenden Methode werden die Mutterpflanzen zuvor bis kurz über den Boden zurückgeschnitten und so zum starken Neuaustrieb gezwungen. Die sich bildenden Jungtriebe werden nach und nach mehrmals mit Erde angehäufelt. Die Jungtriebe, deren Basis sich nun unter der Erde befindet, bilden dann sogenannte Adventivwurzeln. Im Herbst oder Frühjahr werden die Reihen abgehäufelt und die bewurzelten Triebe einfach „abgerissen“, daher der Name Abriss oder Abrisse. Die Methode des Abrisses zur Pflanzenvermehrung findet vor allem Anwendung bei der vegetativen Vermehrung von Unterlagen für die Veredelung von Obst meist von Äpfeln, Birnen, Kirschen oder Quitten, aber auch Haselnüsse, Stachelbeeren, Johannisbeeren und einige Koniferenarten können durch Abrisse vermehrt werden. Im Grunde lässt sich diese Vermehrungsmethode auch auf alle anderen Sträucher oder Bäume anwenden, die man durch einen bodennahen Rückschnitt zum Austreiben vieler junger Triebe zwingen kann, die dann durch Anhäufelung auch bewurzeln. Jedoch kann man nicht alle Pflanzenarten mit gleichem Erfolg durch Abriss vermehren.

 -Ausläufer

Ausläufer werden von manchen Pflanzen selbst angelegt, man muss also gar nichts mehr tun. Das kann natürlich auch lästig werden. Das bekannteste Exemplar unter den „Unkräutern“ ist beispielsweise der Giersch. Er bildet seine Ausläufer unterirdisch. Die Erdbeeren sind hier eine der bekanntesten Pflanzen, bei denen das prima funktioniert. Im Laufe des Jahres bilden die Erdbeeren nämlich lange Triebe, an denen sich schließlich ein neuer Seitenspross, also eine neue Pflanze inklusive Wurzeln bildet. Ist diese groß genug, wird sie einfach von der Mutterpflanze getrennt und kann an anderer Stelle eingepflanzt werden. Weitere bekannte Beispiele sind das Minze, Thymian, Baldrian, Liebstöckel und auch Bambus.

 Stecklingsvermehrung

Sie ist eine rationelle und ergiebige Vermehrungsmethode. Bei der Vermehrung durch Stecklinge unterscheidet man die Vermehrung vom Kopf, vom Mittelteil oder vom Fuß des Pflanzentriebes. Die Pflanzenteile sollten in der Regel von diesjährigen Sprossteilen bestehen. Diese Pflanzenteile werden in Anzuchterde gesteckt und bilden dann selbständig Wurzeln aus.

 -Kopfsteckling

Kopfstecklinge ist eine Vermehrungsmetode um mehre Nachkommen in kurzer Zeit zu bekommen. Der Steckling wird von einer unverholzten Triebspitze entnommen und sollte drei bis vier Blattpaare besitzen. Der Steckling wird mit einem scharfen Messer direkt unterhalb eines Blattknotens schräg abgeschnitten. Die beiden oberen Blattpaare bleiben stehen und die übrigen werden entfernt. Jetzt kann der Steckling in feuchte Aussaaterde gesteckt werden.

-Steckholz

Diese Vermehrungsmetode wird bei Gehölzen in der Vegetationspause von November bis Februar angewendet. Sie ist Teil der Stecklingsvermehrung von verholzten Pflanzenteilen. Es werden Hölzer von ca. 20cm Länge und am unteren Ende schräg unter der Knospe geschnitten. Diese Hölzer können zu mehren gebündelt und frostfrei eingelagert werden, um dann im Frühjahr einzeln in den Boden zu stecken.

Blattstecklinge

Bei dieser Methode wird das Blatt zur vegetativen Vermehrung eingesetzt. Hierzu werden Blätter oder Blattstücke meist bei Zimmerpflanzen auf ein feuchtes Kultursubstrat gesteckt. Diese beginnen nach kurzer Zeit mit der Bildung feiner Wurzeln. Wenn die jungen Pflanzen ausreichend bewurzelt sind, sollten sie pikiert werden.